Der „Man in Black“ gibt sich ein letztes Mal die Ehre: Mit „American VI: Ain’t No Grave“ erschien am 26. Februar - er wäre an diesem Tag 78 Jahre alt geworden - der letzte Teil von Johnny Cashs American-Recordings-Sessions. Bei den 10 neuen Songs auf
"Ain't No Grave" handelt es sich um die letzten Aufnahmen seines Lebens. Wie die gesamte Reihe wurde das Album von Rick Rubin produziert.
Cash schrieb im Laufe seiner Karriere über 500 Songs, verkaufte mehr als 53 Millionen Tonträger und wurde mit 15 Grammys ausgezeichnet. Der Hollywood-Film „Walk The Line“ setzte ihm ein weiteres Denkmal und unterstrich einmal mehr, warum Johnny Cash zur Legende wurde. „American VI: Ain’t No Grave“, der sechste und letzte Teil von Johnny Cashs gefeierter American-Recordings-Reihe, ist ein zutiefst elegisches und spirituelles Album. Jeder einzelne Song handelt von den Geheimnissen und Herausforderungen, die das Leben in sich birgt: dem Wunsch nach Erlösung, der Bedeutung von Freundschaft, dem Traum vom Frieden, der Kraft des Glaubens sowie von Freud und Leid. Es ist ein schmerzhaft persönliches und vertrauliches Statement, das Johnny Cash mit diesen Aufnahmen macht.
Die auf American Recordings VI versammelten Cash-Interpretationen stammen aus ganz unterschiedlichen Epochen der Musikgeschichte und umspannen dabei ein gewaltiges Klangspektrum: Die Ikone präsentiert unter anderem „Redemption Day“ von Sheryl Crow, „For The Good Times“ von seinem guten Freund Kris Kirstofferson, Tom Paxtons „Can’t Help But Wonder Where I’m Bound“, Bob Nolans „Cool Water“, das zuversichtliche „Last Night I Had The Strangest Dream“ von Ed McCurdy, „Satisfied Mind“ von J.H. „Red“ Hayes und Jack Rhodes, den Abschiedssong „Aloha Oe“ der letzten Hawaiianischen Königin Lili’uokalani sowie die bis dato unveröffentlichte Eigenkomposition „I Corinthians: 15:55“. Ein eindrucksvoller Abschluss einer legendären Reihe.

Foto: Jonny Cash