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Hurricane Festival 2009 hält was es verspricht!
Geschrieben am 11 Mar 2009 von Sascha

Liebe real-beat Leser,

haben wir euch fürs HURRICANE ein abwechslungsreiches Programm versprochen? Vom brachialen Industrial Sound über Pop / Punkrock über charmante Songwriter bis zum modernen Motown-Sound: mit der „Wundertüte“ HURRICANE Festival wird eine unvergleichliche Vielfalt an Musik geboten. Frisch bestätigt haben Nine Inch Nails, Duffy, Paolo Nutini, Anti-Flag, Less Than Jake, Brand New und Bosse.

Das Hurricane Festival 2009 findet vom 19. - 21. Juni in Scheeßel statt. 

Nine Inch Nails sind die populärsten Vertreter des Industrial Sound und zum großen Teil verantwortlich, diesen einem breiten Publikum zugänglich gemacht zu haben. Man kann NIN nicht wirklich eine Band nennen, das einzige offizielle Mitglied ist Sänger/Produzent/Multi-Instrumentalist Trent Reznor, der allein für NIN’s musikalische Ausrichtung verantwortlich zeichnet. Die meisten Songs stammen aus seiner Feder, auch wenn er auf Tour von einer Band begleitet wird. Anders als andere Vertreter seines Genres schreibt Reznor melodische und traditionell strukturierte Songs, in denen die Texte eine zentrale Rolle spielen. Seine „Pop-Instinkte“ machten die harten elektronischen Beats somit nicht nur leichter verdaulich, sondern gaben einem Stil, der sich sonst so mechanisch wie möglich präsentierte, ein menschliches Gesicht. Reznors dunkle, brütende und provokative Aura machten ihn zum Star und Sexsymbol vom Kaliber eines Jim Morrison der 90er. Nach dieser Tour soll auf eine unbestimmte Zeit vorläufig Pause sein für Nine Inch Nails

Unterstützt durch eine sechsköpfige Band – Sgt. Meadows, Ben. E., Greeno, Mr T, Ayo & Karlos –, muss man den Sound von Duffy zugleich als nostalgisch und zeitlos beschreiben. „Ich schreibe sämtliche Songs zunächst ohne Instrumente, als A capella, und dann baue ich später alles Weitere darum. Auf diese Weise kreieren wir auch diesen klassischen Retro-Sound. Früher wurde Musik noch auf kleinen Vierspurgeräten aufgenommen, daher musste die Melodie ganz klar im Vordergrund stehen. Direkt auf Band eingespielt, hat das Album einen einzigartigen Klang und eine ganz besondere Ausstrahlung. Zu den Highlights des Debüts gehören definitiv das sofort ansteckende „Mercy“, in dem der Geist von Motown weiterlebt, sowie „Warwick Avenue“, das einen gespannt vor den Boxen in die Knie zwingt, und schließlich die messerscharfe Hook von „Serious“. Letzten Monat konnte Duffy den begehrten Brit Award in den Kategorien "British Female Solo Artist", "British Breakthrough Act" und "Mastercard British Album" mit nach Hause nehmen.

Die Energie, sich für Ziele einzusetzen, haben viele Menschen nicht – ganz im Gegensatz zu den vier Jungs von Anti-Flag, die sich neben ihrer musikalischen Tätigkeit für Amnesty International, PETA, Military Free Zone, Underground Action Alliance u.v.a. engagieren. Und wie könnte man diese Energie besser darstellen als in ebenso wütenden wie witzigen Punkknallern? Schon seit 1988 spielen die Freunde Pat Thetic (Drums) und Justin Sane (Gesang und Gitarre) zusammen Punkrock in ihrer Heimatstadt Pittsburgh, Pennsylvania. Dort kann man laut Justin nichts anderes machen als „either hanging out at the mall, getting fucked out of our minds on drugs, or attempting to play punkrock”. Dass sich Anti-Flag für das Richtige entschieden haben, ist offensichtlich.

Bei Less Than Jake gibt es kein Konzert, das nicht als fette Party endet! Schnelle Riffs, klasse Melodien, mit ihrem als "Pezcore" bezeichneten wilden Punk-Ska-Mix mit toller Bläsersektion bleibt der Highschool Ursprung und die einstige Liebe zu 7 Seconds und Descendents zum Glück nicht verborgen! Das neue Album „GNV FLA“ ist ein Tribut an ihre Wurzeln und erscheint in den USA auf dem bandeigenen Label „Sleep It Off Records“. Auch musikalisch schließt sich sozusagen ein Kreis für die Band um Bandgründer Vinnie Fiorello: schwungvolle Ska-Grooves und treibende Bläser – das ist der traditionelle Less Than Jake-Sound, wie man ihn aus den Anfangstagen der Band kennt und mit dem sich die Amerikaner zu Hause und in Europa eine Riesenfangemeinde erspielt haben.



stereo 13.03.2009 22:30 Uhr Club: Bashment UK Special
Geschrieben am 11 Mar 2009 von Sascha
http://www.nachtkultur.info/locations/bilder/000141_1_1225318688.jpg
Das stereo läutet den Frühling mit einer Hitzewelle aus England ein. Zur März Ausgabe der Bashment finden sich mit The Heatwave spannende Gäste aus London/UK ein. The Heatwave - Das ist Reggae, Dancehall und Caribbean Rave aus London / UK. Voll beladen mit freshen, basslastigen Beats von Reggae bis Dubstep bringen DJ Gabriel und sein MC Rubi Dan regelmäßig die tanzwütige Massive von London bis San Francisco zum kochen. Über die letzten Jahre haben sich The Heatwave mit ihren berühmten Mash Ups, eigenen Produktionen und energiegeladenen Shows einen festen Platz im internationalen Reggae Universum erspielt. Heute werden sie zum ersten Mal hierzulande in einer Dancehall zu erleben sein. Zusammen mit den Residents DaKilla und Heartical Sound werden sie im Stereo Club garantiert Rekordtemperaturen erzielen.

The Heatwave (London/UK)
Heartical Sound
DaKilla

zum stereo

The Heatwave

Faith No More back on the map!
Geschrieben am 10 Mar 2009 von Sascha

Dieses Musikjahr scheint das Jahr der großen Comebacks zu sein. Immer mehr große Bands aus vergangenen Zeiten melden sich an, um erneut die Charts zu erobern oder eben ihre "alten" Fans wieder zu gewinnen. Den Anfang machten die Deutschrocker von Selig , gefolgt von Limp Bizkit. Zum Teil sind die Bands schon zur Reunion angetreten, manche werden erstmals im Sommer zu sehen sein. Nun gesellen sich ein paar Haudegen der alten Schule hinzu:

Faith No Morehttp://www.metalsucks.net/wp-content/uploads/2008/12/fnm.gif

Zuletzt konnte man Mike Patton ja eher auf Solopfaden begutachten. Nun hat der Sänger und Frontmann von Faith No More begonnen seine alten Kumpanen wieder zu versammeln, um ein neues Faith No More Album aufzunehmen und zu einer Tournee anzutreten. Wie bisher berichtet wurde, soll die Band sogar ansatzweise in Originalbesetzung zusammenkommen. Einzig Jim Martin an der Gitarre wird nicht wieder dabei sein, er wurde schon 1993 ersetzt.

Das Comeback wurde erstmals vom englischen Musikmagazin "NME" in den Raum geworden. Sie berichteten in ihrer Online-Ausgabe , dass Mike Patton schon dabei sei, die einzelnen Bandmitglieder wieder für eine Wiedervereinigung und Tournee zu begeistern. Angeblich, so ein Sprecher der Band , wollen die Jungs im kommenden Sommer schon wieder auf der Bühne stehen. Es ist zwar nicht unmöglich, jedoch kann man eher nicht davon ausgehen Faith No More auf einem der großen Sommerfestivals wie Rock am Ring und Rock im Park zu sehen. Auch wurde noch kein offizieller Termin für ein neues Album angegeben. Laut Bandsprecher ist es aber "sehr wahrscheinlich", dass Mike Patton & Co . schon in diesem Jahr wieder im Studio verschwinden werden…denn wenn schon Reunion , dann richtig.

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