Alte Bekannte und neue Gesichter auf dem SonneMondSterne
Die Headliner des SonneMondSterne sind ja schon eine ganze Weile bekannt. Fatboy Slim, The Prodigy und Peter Fox allein versprechen schon die ganz große Sause. Allerdings bespielen ein Festival bekanntermaßen nicht nur die Headliner, sondern auf dem SMS noch rund 120 weitere Acts. Wie immer heißt es: Die Mischung machts! Neben altbekannten Namen gibt es wieder reichlich Frischware für den geneigten Elektroniker.
Allen voran sei das Minus-Special mit Richie Hawtin feat. Barem erwähnt. Eben jene Specials sind immer neu und immer anders und diesmal vor allem durch Barem, den argentinischen Meister des Ponymal etwas bisher wohl nicht Gehörtes. Was sich hinter dieser zugegebenermaßen etwas schwer einzuordnenden Bezeichnung verbirgt, ist tanzbar und laut Pressekollegen "knatternd". Also darf man gespannt sein, wobei Labelchef Hawtin per se Qualitätsgarant ist.
Neben alten Bekannten, wie Tobi Neumann, Boris Dlugosh, Moguai und den unvergleichlichen Wighnomy Brothers, die sozusagen SMS-Residents sind, erwarten den Besucher diesmal auch vermeintliche Exoten, wie Jacek Sienkiewicz aus Warschau oder Onur Özer aus der Türkei.
Um die Sache allerdings nicht zu experimentell werden zu lassen, setzen die Veranstalter auch weiterhin auf bewährte Barden der Elektro-Kunst. Dazu gehören definitiv Tiefschwarz, die den Deep-House für sich gepachtet haben und es meisterlich verstehen, diesen unbeschadet aus dem tiefen Keller an die Bleilochtalsperre zu tragen. Weniger deep, dafür aber richtig nach vorn geht DJ Rush. Der Major ist für viele Fans des Festivals und Freunde der härteren elektronischen Gangart ein Muss auf dem SMS und schon allein deshalb Dauergast in Thüringen.
foto: The Major
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