Die Sonne scheint und man kann sich allmählich auch wieder gefühlsmäßig mit Freiluftaktivitäten beschäftigen. Die aktuellen Bestätigungen beim Hurricane Festival 2009 lassen einem die Beine zappelig werden. Hier nen paar Infos über die neuesten:
Die nächste Sensation hat bestätigt:
Lily Allen! Stimme ihrer Generation. Mode-Designerin. Politische Aktivistin. X-rated Sexpertin. Königin von MySpace. Exhibitionistin. Primadonna. Stil-Ikone. Paparazzi-Beute. Party-Starter. Das alles und noch viel mehr wurde Lily Allen schon genannt – manchmal mit Grund, sehr oft ohne. Das aktuelle Album „It’s Not Me, It’s You“ ist voller fröhlicher Popsongs mit bissigen sozialen Kommentaren. Diese wunderbare Kombination schafft kaum jemand so schön wie Lily Allen.
The Horrors sehen aus wie John Cale, Kiss und Bill Kaulitz gleichzeitig. Doch The Horrors sind keine Band, bei der es um Mummenschanz oder Maskerade geht. The Horrors spielen keinen Punkrock, sie sind Punkrock. „Strange House“ klingt wie eine sehr, sehr gute Comicverfilmung: die Drums treiben voran, die Gitarren wechseln die Akkorde in raschen Schnitten, die Orgel sorgt für hochspektakuläre Leslie-Effekte. „Psychic Sounds for Freaks and Weirdos“ heißt das im Untertitel der Platte.
Michael Shepard (vocals, guitar, piano), Jeremy Michael Gifford (guitar, synthesizer, piano), Thomas Bragg (bass) und James Childress (drums & percussion) sind
Lovedrug und kommen aus Ohio, USA. Der Name ist Programm, Suchtgefahr besteht wenn liebliche, epische Arrangements mit Indierock kombiniert werden. Reinhören!
Bevor sich Fredrik Saroea und Ket-Ill 1997 über den Weg liefen, spielten die Beiden in unterschiedlichen Bands. Frederik rumpelte in einer Trash Metal Combo und Ket-Ill machte auf Punk. Keiner von beiden hatte auch nicht im Geringsten irgendwie Bock auf Rock. Drei Jahre später beschlossen die zwei Freunde in Zukunft gemeinsam Musik zu machen und
Datarock war geboren. Wohlmeinende Kritiker bezeichnen das Duo als die Zukunft des Indiedance. Jedenfalls sind Datarock mit ihrem Elektropop extrem partytauglich.
The Alexandria Quartet aus Norwegen gründen sich mit einem Telefonanruf aus Bergen: Gitarrist Øystein Braut ruft Sänger und Pianist Martin Skålnes an und erzählt ihm, dass ein Label sich für seine Musik interessieren würde. Mit Schlagzeuger Kim Åge Furuhaug steigt Martin in den nächsten Zug nach Bergen und zusammen nehmen sie erste Songs auf. Bassist Chris Holm komplettiert das Quartet, das sich nach einer vierteiligen Romanreihe des britischen Autors Lawrence Durrell benannt hat. Die Mischung aus zeitgenössischem Rock und stadiontauglichen Hymnen verdient Beachtung.
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