Beim MELT! wird es immer voller.
Geschrieben am 24 Apr 2009 von Sascha
Hier weitere Bestätigungen für das Melt Festival 2009
JUNIOR BOYS
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Die Junior Boys zeichnet eine geistreiche Verquickung
kühler Synthie-Sounds mit dezenten Anleihen von frühen Housetracks aus
den Achtzigern aus. Dazu räumen sie den Vocals eine exponierte Stellung
ein, die gefühlsbetonte Umsetzung des Gesangs sorgt für entsprechenden
Tiefgang und ein wohliges Gefühl im Bauch. Da haben die Junior Boys
wohl etwas mit Hot Chip gemeinsam - allerdings sind die Kandier eine
Spur weniger verschroben und holprig. Die ätherischen Flächen klingen
nach zugezogenen Jalousien und Daunenfedern, nach
Sonntagmorgenfrühstück im Bett. Im Gegensatz zum Bettgeflüster auf
Konserve überraschen die Junior Boys live mit rockistisch lärmender
Attitüde, ausufernden Synthie-Eskapaden und einer deutlich härteren
Stimmpräsenz. |
THIS WILL DESTROY YOU
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Ihr Name ist Programm: This Will Destroy
You machen einen tatsächlich
fertig. Die Band aus San Marcos Texas macht das allerdings nicht, indem
sie
einen so lange anbrüllt, bis man nicht mehr stehen kann. Auch zersägt
sie
einem nicht gleich mit schreddernden Gitarren die Beine - meistens
zumindest. Nein, diese vier Herren führen einen mit zurückgenommenen
Arrangements und feinen Gitarrenmelodien durch aufregende
Post-Rock-Instrumental-Exkursionen, um einem dann entweder kurz
Mogwai-esk
ein Gitarrenbrett vor die Stirn zu knallen, oder aber - was sie weitaus
besser können - sie umgarnen einen so lange, bis man an einer ganz
lieblichen Stelle das leise Knacken seines eigenen Herzens hört. |
WHO MADE WHO & ERRORS
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Gomma-Label, Limited Edition, PunkFunk-Trio
- damit sind natürlich niemand anders als WhoMadeWho aus Kopenhagen
gemeint. Mit einer bestechenden Genauigkeit bringen sie ihr
Rhythmusfundament auf den Punkt und den Fuß zum Wippen. Damit das aber
nicht zu eintönig wird, verschnörkeln die Boys ihren Sound durch
zweistimmigen Falsettgesang und Elemente von Pop, Italodisco und
Surfrock. Live sind WhoMadeWho ein Garant für eine dicke Party. Und
damit die zum auch richtig zündet, wird die Tour durch
Math-Frickel-Newcomer Errors abgerundet. |
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MISS KITTIN AND THE HACKER
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Two on Tour - Wenn Miss Kittin & The Hacker
Kraftwerk
und Gary Numan zum Engtanz in den Techno-Bunker bitten, kommt wieder
dieses 1999er-Gefühl auf: eiskalt steppende Synthie-Lines, glasklare
Beats und dazu Miss Kittins entrückter Gesang, der mit sexy-morbiden
Parolen die Richtung vorgibt. Destination: Décadence. Beim Melt!
Festival war das Electro-Traumpaar mit seinem einzigen deutschen
Festivalauftritt 2008 zu erleben - es hat gefallen und pünktlich zum
zweiten Album Release "Two" werden die Beiden ihre Livequlaitäten
erneut beweisen. |
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