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Aktuelle News bei Real-Beat
 
Busta Rhymes Back on the map mit:" Back On My B. S."
Geschrieben am 18 May 2009 von Sascha
Über zehn Jahre ist Busta Rhymes nun schon dabei, die Rap- und Popwelt mit seinen Hits aufzumischen. Ob es sich nun um das mit Platin ausgezeichnete und für einen Grammy nominierte „Woo Hah!! Got You All In Check“, den Hit „What’s It Gonna Be?!“ (featuring Janet Jackson) oder „Pass the Courvoisiser“ mit P. Diddy und Pharrell handelt – Busta Rhymes ist ein echtes Original mit einer unverwechselbaren Stimme.

Jetzt meldet sich Busta Rhymes mit seinem neuen Album „Back On My B.S.“ zurück. „Back On My B.S.“ ist für Busta in erster Linie eine Rückkehr zu den Grundlagen, was schon an der erstklassigen Street-Nummer „Arab Money“ ersichtlich ist. Produziert von Ron Browz besticht der Track mit einem eingängigen Beat, Bläsern und diversen Elementen aus dem Nahen Osten – ein Teppich, auf dem Mr. Rhymes noch besser abheben kann als sonst.

Schon ein Blick auf die Gästeliste von „Back On My B.S.“ lässt andere Rapper ehrfürchtig den Hut ziehen. Während Ron Browz, Cool & Dre, Ty Fyyfe, Focus, Pharrell, Mr. Porter, Jelly Roll und Bustas alter Kollege DJ Scratch die Produktionen beisteuern, zählen unter anderem Linkin Park („We Made It“), Common, Mary J. Blige, Jamie Foxx & John Legend („Decision“), T.I. & Akon („Don’t Believe Them“) und Estelle („World Go Round“) zu den hochkarätigen Albumgästen.

http://www.aftermathmusic.com/bustarhymes_backonmybs.jpg

SPLASH! FUCKS THE PAIN AWAY!
Geschrieben am 17 May 2009 von Sascha
Mit einem besonderen Neuzugang verstehen es die Jungs vom splash! Festival ihrer diesjährigen Ausgabe eine wohl ganz besondere Würze zu geben. Gemeint ist die Frau, die von sich selbst sagt, dass sie nie als Sängerin betrachtet werden wollte und von der Andere sagen, dass ihre Auftritte eine wilde Mischung aus Punkkonzert und Sexshow sind. Klar, gemeint ist Peaches, die mit ihrer lange in Stein gemeißelten Aussage bricht und auf ihrem aktuellen Album erstmals wahrer Sangeskunst fröhnt. Das ändert jedoch nichts an ihrer nach wie vor gepflegt-verruchten Live-Präsenz. Nicht umsonst liegen der Ex-Canadierin mit Wohnsitz in Berlin Fans wie Marilyn Manson, Madonna
und Iggy Pop zu Füßen, die selbst schon zum definitiven Ikonen-Lager gehören.
Der Eintritt in letzteres kann - Können und Talent vorausgesetzt - in bestimmten Kreisen auch durch bloße Herkunft deutlich beschleunigt werden, wenn man beispielsweise New York City, genauer gesagt Brooklyn seine Heimat nennt. Als fester Bestandteil der dortigen Szene sind Heltah Skeltah seit den 90ern des letzten Jahrhunderts gemeinsam aktiv und gehören zur Boot Camp Clik, der unter anderem auch Buckshot angehört. Im splash! Festivalgepäck haben Ruck und Rock ihr aktuelles Album D.I.R.T., was meint Da Incredible Rap Team.

Während für Heltah Skeltah die verschworene Gemeinschaft der Szene Triebfeder und Erfolgsfaktor zu sein scheint, ist für den nächsten Neuzugang das genaue Gegenteil offenbar Quell aller Kraft und Freude. DJ Vadim pflegte Kollaborationen quer durch die Genres und Altersklassen. Unter anderem waren mit ihm schon Public Enemy, Prince, The Roots, Kraftwerk und, man höre und staune, Steve Wonder zugange. Geboren in St. Petersburg und aufgewachsen in London gilt der Mann als echter Weltbürger und hat schon so ziemlich jedes Land auf diesem Planeten beschallt. Dass er nun auf der splash! Bühne stehen wird, ist um so erfreulicher, da DJ Vadim nach schweren privaten und gesundheitlichen Rückschlägen, auch dank seiner vielen Fans, den Weg auf die Bretter zurück gefunden hat.

Mit diesen musikalischen Erweiterungen dürfte das splash! ein
weiteres Stück interessanter und spannender geworden sein.

Alle aktuellen Infos rund um das splash! gibt es auf
www.splash-festival.de

http://presse.splash-festival.de/uploads/media/_V1U3269_vers01_press.jpg
foto: SPLASH!

ATARI LOVE - LEVEL II heute Abend Falkendom/Bielefeld
Geschrieben am 15 May 2009 von Sascha


Für alle Unentschlossenen, werden heute Abend unsere beiden Lieblingswirtschaftsflüchtlinge Arnold und Sergej einen zum besten geben! "JURI GAGARIN"

Die Sonne brennt eine Schneise in die eisbedeckte Wueste Nordrusslands. Da - plock - explodiert eine Wasserstoffbombe in einer cispolaren Siedlung nahe Archangelsk. Aus den Truemmern der Katastrophe steigen die beiden Extremmusiker Arnold und Sergej wie die Inkarnation des russischen Fortschrittsglaubens auf, verschmelzen zu einer technoiden Kreuzung von Strahlenpeitsche und Russen-Polka und fuehren ein 2-Finger-Spektakel auf, das wie 90prozentiger Wodka durch die gefrorenen Adern schiesst. Es ist vollbracht: die doppellaeufige Elektrokanone ist gekommen um das Universum zu retten. Am Arsch des Mainstream formiert sich eine Kunstform, die auf alles scheisst, was der etablierte Musikmarkt zu bieten hat. Uns das mit konventionellen mitteln. Es ist alles neu und irgendwie nicht, klingt alles frisch und irgendwie doch nicht. Fest steht: es funktioniert, und das mit einer Bescheidenheit und Unbeschwertheit, die man lieben muss.
Verkleidet als normale Menschen spielten sie unter falschem Namen in mehreren bekannten Bands. Sie konnten nicht anderes. Sie wurden von ihrer eigenen Regierung dafür verkauft. Erst nach dem sie alles erreicht haben ließ man sie frei. Nun konnten sie sich endlich dem widmen weswegen sie damals, vor sechzig Jahren in einer klaren Novembernacht in einem Laboratorium in Novosibirsk geschaffen wurden: die Gehirne westlicher Konzertbesucher zu schädigen in dem man sie durch das abspielen eines kodierten Rhythmus-Codes zum saufen bringt. Verpackt ist dieser Code in unwiderstehliche Lowtech-Dancemusik.






Hörprobe Juri Gagarin

 
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