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Aktuelle News bei Real-Beat
 
URBAN ART FORMS FESTIVAL 2009
Geschrieben am 25 May 2009 von Sascha
Noch drei mal schlafen dann ist es soweit, das URBAN ART FORMS FESTIVAL öffnet seine Türen. Groß aufspielen im beschaulichen Wiesen/Österreich werden unter anderem: Deichkind, Kraftwerk, Andy C, Dieselboy u.v.m.
Die Flüge sind gebucht, der Mietwagen vollgetankt, und das Wetter soll auch traumhaft werden. Also für alle spontanen unter Euch....Hier lang

http://www.mybeat.at/mybeatwebsite/images/stories/flyer/uaf_festival2009_preview.jpg

K'NAAN straight from Mogadischu
Geschrieben am 22 May 2009 von Sascha
2005 veröffentlichte ein junger Mann namens K'NAAN sein Debütalbum "The Dusty Foot Philosopher", auf dem er eine Mischung aus Folk, Reggae, Pop, Funk, Soul, Spoken Word und Hip-Hop präsentierte. Dieses Album bescherte ihm nicht nur einen Juno Award (das kanadische Pendant zu den Grammys) in der Kategorie „bestes Rap-Album des Jahres“, sondern auch eine Auszeichnung von BBC Radio 3 und eine Nominierung beim renommierten Polaris Music Prize. Doch damit kam seine Karriere erst ins Rollen.

K´NAAN Hörprobe

Der Rap-Überflieger veröffentlichte am 6. März mit „Troubadour“ sein zweites Album. Als Gäste konnte der in Kanada lebende Rapper unterschiedliche Künstler wie Adam Levine (Maroon 5), Damian Marley, Mos Def und Kirk Hammett von Metallica gewinnen. Sein HipHop-Sound ist von afrikanischen und amerikanischen Klängen beeinflusst, seine Texte sind wortgewandt und intelligent und haben mit dem Klischee-HipHop keine Gemeinsamkeiten.
 
K'NAAN gilt als heimliches HipHop-Highlight des Jahres und die Los Angeles Times erklärte ihn zu einem der „artists to watch in 2009“. Wer sich von diesem Talent persönlich überzeugen möchte, hat am 29. Mai Gelegenheit dazu. An diesem Tag stellt der in Somalia geborene Künstler im DOT Club (ehem. 103 Club) in Berlin sein neues Album vor, das bald bei uns erscheinen wird.

http://estrofest.files.wordpress.com/2009/04/knaanpic1.jpg
foto: K´NAAN

Mainstream Fuck off!!!!
Geschrieben am 22 May 2009 von Sascha
"Grey Britain" ist das zweite Album der GALLOWS .Es ist das
wichtigste Punkrock-Album, das in England seit Jahren das Licht der Welt erblickt hat: Drängend, energetisch, böse und offen nihilistisch.
GALLOWS bieten keine Lösung für das, was sie als das Problem sehen. Stattdessen sollen Songs wie I Dread The Night und Misery die Leute daran zu erinnern, das sie leben und Verantwortung tragen. Und statt mit dem Finger wieder mal auf die Politiker zu zeigen, geht die Kritik an die selbstbezogenen, trägen und verlogenen Menschen, die Grey Britain bewohnen. Nach nur einem Album fanden sich GALLOWS als die erfolgreichste Band wieder, die die fruchtbare UK-Hardcore-Szene je hervorbrachte. Ein Deal mit Warner/Epitaph (USA) führte zur Wiederveröffentlichung des Albums und dazu, dass die Band fast überall spielen konnte. Dann kamen die Frontseiten der Magazine, TV-Auftritte, große US-Tourneen und eine Kooperation mit Grime-Künstler Lethal Bizzle auf Staring At The Rude Bois , der klassischen Story urbaner Unzufriedenheit von den Ruts .
Wohl die meisten Bands hätten hier die Chance gesehen, die Kohle zu greifen und auf die Top-10 zu schielen.
Aber GALLOWS sind eben nicht „die meisten Bands“. Stattdessen gehen sie mit Grey Britain genau den anderen Weg: härter, heavier, lauter, tiefer, direkter.
So kommen GALLOWS nun also zurück. Ihre Botschaft ist klarer als je zuvor: Stoppt den Egoismus. Kriegt euer Leben auf die Reihe. Liebe Deinen Nächsten. Und wach auf, bevor es zu spät ist.
Solche klaren Statements sind es, die GALLOWS zu einer unbequemen Band machen. Eine Band, die lieber
Karriere-Harakiri begehen würde, bevor sie sich als Standard betrachten würden. Eine Band, die sowohl Discharge als auch Killing Joke als Einflüsse für das Album heranzieht. Denn trotz all des Applauses und all der Flugmeilen liegt ihnen die alte DIY-Mentalität der Punkbands zugrunde, die in krassem Gegensatz zur der Mainstream-Welt steht, deren Angebote sie konstant widerstehen.

Hörprobe Gallows

http://www.clashmusic.com/files/images/gallows.jpg
foto: Frank Carter 

 
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